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Generationenvertrag ade: Zusätzliche Rente auf Kosten aller Nicht-Rentner

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats will die 13. AHV-Rente künftig über zusätzliche Lohnabgaben und eine höhere Mehrwertsteuer finanzieren. Damit verteuert sie die Arbeit in einer Phase wirtschaftlicher Unsicherheit und belastet direkt jene, die dieses Land tragen. Höhere Lohnbeiträge greifen spürbar ins Portemonnaie der Erwerbstätigen und schwächen die Kaufkraft. Eine solche Finanzierung ist kein verantwortungsvoller Weg. Sie untergräbt jene wirtschaftliche Stärke, auf der unsere Sozialwerke überhaupt beruhen.

Jeder zusätzliche Lohnabzug bedeutet weniger im Portemonnaie am Monatsende. Für viele Familien entscheidet genau dieser Betrag darüber, ob Sparen möglich ist oder ob sie überhaupt über die Runden kommen. Wenn die Kaufkraft sinkt, leidet auch der Konsum. Das trifft lokale Betriebe, das Gewerbe und letztlich den gesamten Wirtschaftskreislauf. Wer die Lohntasche schwächt, schwächt damit auch die Sicherheit von Jobs in der Schweiz.

Junge Generation trägt die Hauptlast
Lohnbeiträge treffen ausschliesslich Erwerbstätige. Renteneinkommen und Vermögen bleiben unangetastet. Damit verschiebt sich die Last einseitig auf jene Generation, die bereits steigende Wohnkosten, Krankenkassenprämien und Unsicherheiten am Arbeitsmarkt trägt. Das ist ein massiver Angriff auf den Generationenvertrag.

Quelle: Studie “Höhere Lohnbeiträge: Auswirkungen auf Haushalte, Arbeitsmarkt und den Standort Schweiz”, BSS Volkswirtschaftliche Beratung, Basel 13.01.2026.

Arbeit wird bestraft statt belohnt
Wer Arbeit verteuert, sendet das falsche Signal. Erwerbstätigkeit muss sich lohnen und darf nicht ständig stärker belastet werden. In Zeiten von Fachkräftemangel und wirtschaftlicher Unsicherheit braucht es Anreize für mehr Beschäftigung, nicht neue Hürden. Ein System, das Arbeit bestraft, schwächt seine eigene Basis.

Eine Unverschämtheit: Automatismus für immer höhere Lohnabzüge
Als wären höhere Mehrwertsteuer und zusätzliche Lohnabzüge nicht schon schlechte Nachrichten genug, beschliesst die Kommission auch noch einen Mechanismus, der sich ausschliesslich aus weiteren Lohnabzügen speist. Sinkt der AHV-Fonds unter 80 Prozent einer Jahresausgabe, steigen automatisch die Beiträge der Erwerbstätigen. Damit wird kein strukturelles Problem gelöst, sondern ein dauerhafter Griff in die Lohntasche institutionalisiert. Die demografische Schieflage bleibt unangetastet, während bei finanzieller Spannung automatisch die Jungen und Erwerbstätigen zur Kasse gebeten werden und die Rentnergeneration verschont bleibt.

Was es stattdessen braucht, ist eine echte Schuldenbremse für die AHV, die bei finanzieller Schieflage strukturelle und generationengerechte Massnahmen auslöst statt immer neue Lohnabzüge.

Mut zur Reform statt Griff ins Portemonnaie
Mehr Lohnabzüge lösen kein strukturelles Problem. Sie verschieben es nur und machen höhere Abgaben zum politischen Reflex. So wird die arbeitende Bevölkerung schrittweise zur Dauerfinanzierung staatlicher Versäumnisse gezwungen.

Die demografische Realität lässt sich nicht verleugnen. Mehr Rentner, weniger Beitragszahler und eine steigende Lebenserwartung verlangen echte Reformen statt höhere Beiträge.

Die AHV braucht ein System, das Arbeit belohnt, Perspektive schafft und Generationengerechtigkeit sichert. Dauerhaft höhere Abgaben sind keine Reform, sondern Reformverweigerung.

Der Nationalrat muss an seiner Linie festhalten. Die Verteuerung der Arbeit darf keine Option sein.